00:00:09: Autoren übertreiben mir gerne mal.
00:00:11: Wenn die Schweden, wie Wecker Stehen also in ihren Krimis von der Kälte in Aure am Polarkaas schreibt dann denkt man das kann noch nicht wirklich so kalt sein dass Handyakkus ausgehen.
00:00:21: Ich war lange skeptisch bis ich die Gelegenheit hatte wie Weckers Stehen in ihrem Haus in Aare zu besuchen und da habe ich festgestellt ja das ist wirklich so Kalt!
00:00:38: Dass ich die Krimi-Autorin Sten besucht habe, liegt schon einige Zeit zurück.
00:00:42: Sie verbringt ihr Jahr aufgeteilt in den wärmeren Monaten in Stockholm und wenn es Winter wird wohnt sie mit ihrer Familie eben in Aure einem historischen Wintersportort in der Nähe von Östersund.
00:00:54: Ary ist nicht groß, eher gemütlich schmiegt er sich an steile Berghänge.
00:00:58: Die Häuser sind aus massiven Holz gezimmert ähnlich den Chalets in Schweizer Bergen Und genau hierhin hat Sten ihre Stockholmer ermittlerinnen Hannah Arlander versetzt aus der Großstadt in die weiße Kälte also.
00:01:11: Mittlerweile ist bereits der fünfte Fall von Hannah Arlander ins Deutsche übersetzt worden, ein Grund genug um sich noch einmal mit Wecker Stains zum Gespräch zu treffen.
00:01:20: Ihre Bücher sind Bestseller nicht nur hierzulande, Stains Krimis sind in mehr als vierzig Ländern übersetzt und veröffentlicht worden – zum Teil sogar verfilmt!
00:01:29: Ihre erste längere Kremiereihe, die noch in den schönen Schereninseln vor Stockholm spielte Erreichte als Fernseher-Adaption unter dem Titel Mord im Midsommer, auch bei uns ein sehr großes Publikum.
00:01:41: Wie also hält man eine Krimi Reihe eigentlich so lang am Laufen?
00:01:45: Und was macht ihn aus – den guten Bestseller!
00:01:49: All das will ich von Vivek Astéen in unserem Gespräch wissen.
00:01:56: Herzlich willkommen im Bücherpodcast der FAZ, liebe Vivekastéen.
00:02:01: Ich durfte bei meinem Besuch damals bei dir in Aure feststellen, dass es tatsächlich so kalt ist wie in den Büchern beschrieben.
00:02:10: Ich hatte das erst für Übertreibungen gehalten aber vor Ort feststellen müssen – das ist wirklich so kallt dort an diesem Ort!
00:02:16: Wie
00:02:16: bist du damals darauf gekommen eine Krimiserie ausgerechnet am kältesten Ort Schweden spielen zu lassen?
00:02:25: Es ist tatsächlich nicht die kälteste Ort in Schweden, es gibt kälteren Orten.
00:02:32: Winter war es tatsächlich einunddreinzig Grad minus.
00:02:37: Ich will zugeben, dass es ist ziemlich kalt und auch für mich ist das ein bisschen zu kalt wenn es geht um Skifahren ab so ungefähr ab einundzwanzig Minus.
00:02:51: dann ja Dann höre ich auf Die Ursache, dass ich einmal angefangen über Ohre zu schreiben.
00:02:59: ist das ... Ich war in Ohren als Covid-Kam.
00:03:05: Und du kannst dir sicher erinnern wie es war mit Covid nicht wahr?
00:03:09: Also man musste unbedingt bleiben wo man war.
00:03:13: die Regierung hat gesagt Man muss sich nicht bewegen, man muss nicht irgendwo fahren sondern nichts tun eigentlich.
00:03:20: aber damals war's so... Das sind Ohre Schießsystem immer geöffnet.
00:03:26: Alles, was man tun konnte war eigentlich schießefahrt und wir sind ... mein Mann und ich haben das getan und dann einmal sind wir ein bisschen zu früh zum der Skilift gekommen.
00:03:43: Wir mussten fünf Minuten warten und als sich so diese Schiesessel... Dann habe ich mich gesagt Was würde passieren, wenn es gab ein Leichen ab diesem Söße-Lift?
00:03:58: Das wäre ja interessant und diese Idee komme ich vor.
00:04:02: Es war so stark, dass ich... Also als ich zurück zum unserer Haus kam, da musste ich unbedingt anfangen zu schreiben einen neuen Krimi.
00:04:16: Und das war das erste Krim von der Ohrerreihe!
00:04:20: Vorher spielten deine Krimis ja an der schönen Scherenküste von Stockholm.
00:04:26: Ohre war dann mit dieser Szene im Sessellift und dieser Leiche, die da runter kamen tatsächlich auch die erste Szene, die im Buch drin war.
00:04:35: Wie hast du dann weitergemacht?
00:04:38: Wie hast Du beschlossen wie es weitergehen soll?
00:04:41: Kam das mit dem Sessel Lift sozusagen alles automatisch zu dir an der Stelle?
00:04:49: nicht einhundert Prozent automatisch.
00:04:53: Aber irgendwie kam ... Erst kam die Hanna, Hanna Lander, die Polizistin und dann kam Danielinsko an und Danis ist mein zwei Hauptprotagonisten.
00:05:08: Und sie ... Also es ist so schwierig zu erklären.
00:05:12: Plötzlich war sie da!
00:05:15: Ich kann das nicht wirklich beschreiben.
00:05:19: Plötzlich war die Hannah da, dann kam Daniel.
00:05:23: Irgendwie wusste ich dass diese zwei Polizisten sollten Hauptprotagonisten sein und sie haben angefangen dieses Krimi das Mord auf diese junge Frau, die man gefunden hat im Sessellift.
00:05:43: Dann ging es weiter und jetzt ist Nummer sieben in der Reihe in Schweden erschienen.
00:05:49: Jetzt gibt es die siebenen in Schwedern und fünf in Deutsch, und die letzte in Deutsch ist ja
00:05:54: Gnadenopter.".
00:05:56: Genau!
00:05:57: Ich wollte gerade nämlich schon sagen wir hängen ein bisschen hinterher in der Übersetzung.
00:06:01: bei uns ist erst Nummer fünf erschienen, grade eben jetzt im Oktober pünktlich zur Buchmesse.
00:06:06: auch Hannah und Daniel sind so das Paar, an dem die ganze Reihe entlang weitererzählt wird.
00:06:13: Also nicht nur ein Polizistenpaar zwischen den beiden bahnnt sich auch etwas mehr an.
00:06:21: Das ist der Punkt... Wenn ich mit Leuten geredet habe, die sehr begeistert von deiner Krimi-Reihe sind, haben sie immer diese zwischenmenschlichen Sachen gelobt.
00:06:34: Dass sie deswegen auch unbedingt weiterlesen wollen weil sie wissen wollen was passiert dazwischen Hannah und Daniel?
00:06:40: Was passiert mit den Kollegen?
00:06:41: Die Hannah vor Ort trifft.
00:06:43: Hannah kommt ja eigentlich aus Stockholm in diesen kleinen Ortsinare Und muss dann dort mit den Zuständigkeiten erstmal klarkommen.
00:06:53: Wie viel Wert legst du darauf, wirklich auch die anderen Personen so genau und detailliert zu beschreiben?
00:07:00: Und deren Beziehungen mit in den Vordergrundzustellen.
00:07:05: Es ist interessant was du sagst dass viele lesen, viele Leute sagen das es so... was wirklich fasziniert ist, diese zwischenmenschliche Relationen.
00:07:17: Und das habe ich auch von meiner Reihe von Sann haben gehört.
00:07:21: Also damals war es auch so mit Nora und dem Thomas, dass alle lesen wollte wissen, also was passiert?
00:07:30: Mit Nora, mit Thomas und wie geht es weiter?
00:07:33: Und genauso ist das mit Hannah und Daniela.
00:07:37: irgendwie ist das vielleicht mein ... Ich weiß nicht, mein Spezialitär.
00:07:42: Irgendwie bin ich unglaublich neugierig, wenn es geht um meine Charaktere.
00:07:49: Ich will ja auch wissen wie geht das weiter?
00:07:52: Was passiert mit Hanna und Daniel?
00:07:55: so ist Daniel vielleicht ein bisschen verliebt.
00:08:00: Ist Hanna ein bisschen beliebt?
00:08:02: Es gibt in Englisch einen Ausdruck das heißt Will They Won't They.
00:08:07: Und das ist dann ein bisschen so.
00:08:09: nicht weil man möchte... Man will doch wissen, wird es am Ende ein Paar von Daniel und Hannah?
00:08:19: Oder ist das so dass nein sie wollen immer Freunde sein.
00:08:23: Und ich will zugeben!
00:08:25: Ich weiß das auch nicht.
00:08:26: Ich habe keine Ahnung.
00:08:29: Deshalb muss sich weitere Bücher schreiben weil ich bin auch neugierig und will auch wissen.
00:08:35: aber irgendwie ist es ein Mysterium Auch für mich als Autorin und deshalb muss ich ja, wie ich sage da weitere Bücher schreiben.
00:08:46: Wie ging es denn für dich los?
00:08:49: Du warst ja bis zum Jahr zwei Tausend Acht hast du deinen Krimi Debüt hervorgebracht.
00:08:53: Bis dann warst du Juristin bei der schwedischen Post.
00:08:58: Hast auch Bücher veröffentlicht aber Sachbücher!
00:09:01: Wann war der Moment dass du dachtest Ich möchte jetzt was Fiktionale schreiben und dann ausgerechnet Krimis?
00:09:06: Ja also Genau, so war es.
00:09:09: Ich hatte Frachtbücher geschrieben und sie waren ja unglaublich langweilig!
00:09:15: Ich glaube das mein Bestseller ging um Verhandlungen und ich habe auch ein Buch von Outsourcing of IT Services geschrieben.
00:09:25: Und irgendwie wollte ich wirklich probieren... Ich wollte wissen ob es möglich wäre für mich einen Krimi zu schreiben oder Also ein oder einen Roman, irgendetwas das nicht ein Fachbuch war.
00:09:39: Und deshalb habe ich mich gedacht, ein Kremis ist irgendwie... Das passt einem juridisch Gehirn weil irgendwie ja das klappt.
00:09:52: und dann hab' ich gedacht Ja!
00:09:54: Ich will da ein Kreme schreiben und das hat genau so eineinhalb Jahr.
00:09:58: Dann habe ich zu einem Verlag geschickt und ich hatte wirklich wirklich Keine Idee, dass ich, also fünfzehn Jahre später eine neue Karriere bekommen hatte.
00:10:13: Ich wollte nur wissen ob es möglich war und glücklicherweise hat das Verlag das erste Sandernbuch sehr geliebt und es ist ein großer Erfolg als es erschienen ist.
00:10:29: Ja, und dann musste ich natürlich noch ein Buch schreiben.
00:10:32: Und das bedeutete, dass in den Jahren des Jahrhunderts.
00:10:35: Dann hatte ich schon zwei verschiedene Berufe.
00:10:39: Ich war Schärfjuristin bei dem dänischen und schädlichen Post mit einer juridischen Abteilung von fünf oder dreißig Juristen.
00:10:49: Ich hatte auch eine Karriere als Autorin drei Kinder, eine Katze, ein Mann.
00:10:58: Das ist sehr viel!
00:10:59: Vielleicht
00:11:00: nicht in dieser Reihe?
00:11:01: Aber ich meine es ging nichts.
00:11:03: und dann habe ich mich gedacht... Ich muss doch diese Möglichkeit Artorien so sein.
00:11:11: Ich muss das wirklich nehmen.
00:11:15: Es kann nicht mehr passieren.
00:11:21: Ich kann immer als Juristin wieder arbeiten.
00:11:25: Also ich war ein ziemlich gut Rechtsanwalt und dachte, irgendwie kann ich eine neue Arbeit finden.
00:11:33: Aber diese Möglichkeit altoren zu sein, das kommt vielleicht einmal in deinem Leben?
00:11:41: Und man kann nicht nein sagen!
00:11:45: Aber es war eine schwierige Entscheidung, das will ich sagen.
00:11:48: Es war ein schwieriger Zeitung aber... Ich habe so viel Spaß gehabt seitdem ich diese Entscheidung genommen habe.
00:11:58: also jedes Tag bin ich glücklich dass ich die Autorin weggewalt habe.
00:12:08: Wie hast du das mit dem Schreiben hinbekommen?
00:12:11: am Anfang?
00:12:12: Das klingt ja nach einem absoluten Ah, Juristin ist ja schon der absolute Vollzeitjob an sich.
00:12:17: Wie ich es mir vorstelle?
00:12:18: Chef-Juristin bei so einer großen Behörde wahrscheinlich noch viel mehr.
00:12:22: Wie hast du Zeit zum Schreiben gefunden und wie schreibst du jetzt?
00:12:27: vielleicht als Vergleich?
00:12:30: Es war ein bisschen schwierig.
00:12:32: Es war sehr spät abends, sehr früh morgens eine halb Stunde hier, eine halbe Stunde da.
00:12:40: also ich schieber flühe Züge auf Fähre, überall wo es gab ein bisschen Freizeit.
00:12:51: Aber das war natürlich viel einfacher geworden als ich die Schwierdischen und deren Post verlassen habe.
00:12:59: Plötzlich hatte ich ja unglaublich viel Zeit!
00:13:03: Ich fühlte mich auch am Urlaub.
00:13:08: Das glaube ich.
00:13:09: Wann schreibst du jetzt am besten?
00:13:11: Gibt's so eine Zeit für dich?
00:13:12: Heute?
00:13:13: Ja, also am besten nach Frühstück.
00:13:18: So ein Gewerb ist... nach Frühstag bis eins, zwei.
00:13:23: Aber normalerweise arbeite ich bin auch sechs, sieben.
00:13:28: Also ich arbeite sehr viel und das glaube ich, dass es gibt eine Idee, dass als Autorin dann schreibt man nur wenn es gibt Wenn man kriegt Inspiration und wenn es kein Inspiration gibt, dann schreibt er nicht.
00:13:48: Aber so ist das natürlich nicht!
00:13:49: Es ist ein Beruf, es ist eine Arbeit... Und ich würde nie alle diese Bücher... Also ich habe jetzt bisher siebenundzwanzig Bücher geschrieben.
00:14:01: Das bedeutet viele, viele Stunden.
00:14:03: Man muss mit dem Laptop sitzen und schreiben.
00:14:09: Und manchmal geht es fantastisch und manchmal nicht so gut.
00:14:13: Das
00:14:13: kennen wir, ja!
00:14:14: Aber meistern ist das... Wie es ist für die Meistern?
00:14:18: Man geht zum Beruf, man arbeitet.
00:14:20: Es ist vielleicht nicht das beste Tag aber es ist auch nicht das schlechte Tag.
00:14:26: Es is ein Tag von Arbeit.
00:14:28: D.h.,
00:14:29: Vollzeitjob gegen Vollzeitjob eigentlich getauscht wie's klingt?
00:14:33: Ja, eigentlich.
00:14:37: Ich meine nur, dass diese romantische Vorstellung, die Autorin sitzt allein mit seinem Laptop und fühlt.
00:14:48: Gibt das Inspiration oder habe ich wirklich das richtige Gefühl heute?
00:14:54: Und dann sagt sie
00:14:55: Nein!
00:14:56: Keine Inspiration!
00:14:57: Dann mache ich etwas selbst.
00:14:59: Das geht natürlich nicht.
00:15:00: Dann kann man nicht so viele Bücher schreiben
00:15:03: Und noch dazu dicke Bücher.
00:15:05: Die haben im Deutschen ja um die Fünfhundertseiten, das haben sie glaube ich im Schwedisch und sind es glaube ich ein bisschen weniger.
00:15:11: Das muss man erst mal zusammenbekommen.
00:15:14: Das sind lange Geschichten wirklich, die du auch aufschreibst
00:15:18: Aber das ist interessant!
00:15:20: Das habe ich auch gefunden.
00:15:22: Weißt du in Schweden sind Sie fast aus der Achtzig-Seite kürzer?
00:15:26: Also irgendwie passiert mit dem Übersetzung.
00:15:30: Ich weiß nicht ob das die deutsche Sprache braucht mehrere Wörter als die schwedische
00:15:37: Sprache.
00:15:37: Ihr seid effektiver!
00:15:38: Ja
00:15:39: vielleicht, aber die in Schweden sind meine Bücher... das heißt halt nicht zu dir, sondern...
00:15:48: Gut zu wissen wir haben mehr davon?
00:15:51: Ja genau, genau.
00:15:54: Mittlerweile die sind nicht nur in Deutschland beliebt, sie sind auch in über vierzig Ländern mittlerweile übersetzt, verfilmt worden.
00:16:02: Das ZDF hat einige deiner Krimisverfilmen mittlerweile auch Netflix verändert so eine Verfilmung aktuelle Bücher die du schreibst also dass du plötzlich eine Schauspielerin oder einen Schauspieler im Kopf hast wenn du wenn du schreibst weil die Verfilmungen jetzt jemand besetzt hat?
00:16:19: Also das ist eine sehr interessante Frage.
00:16:22: bis hier nein Die Sanderreihe ist verfilmt und heißt Mord in Midsommar.
00:16:30: Und die Ahre macht ... Sie reisen nur Ohrenmord in Netflix, und irgendwie ist für mich nicht die gleiche.
00:16:42: Also wenn ich schreibe dann sehe ich Hannah & Daniel in meinen Kopf wie sie immer waren.
00:16:48: Ich sehe nicht die Schauspieler.
00:16:50: Wenn die spielt Hannah oder der Schauspieler, dann spielt Daniel überhaupt nicht.
00:16:54: Ich finde das sie sehr gut sind und ich habe wirklich ... Ja, die erste Staffel!
00:17:00: Die erste Staffeln, ich fand es sehr, sehr gut auf Netflix aber für mich ist es etwas anders als die Charakteren in meine Bücher.
00:17:10: Musstest du konsultierend dabei sein?
00:17:12: Oder hast Du dir Dreharbeiten mal angeguckt aus Neugier?
00:17:16: Ja ja, ich bin Executive Producer In beide, also Order Mode auf Netflix und Mode Midsummer auf CDF.
00:17:26: Und das bedeutet dass ich lese die Drehbücher.
00:17:31: Es gibt vier Versionen und ich lense jede Version Ziemlich viel.
00:17:36: Diskussionen mit den Atoren von den Drehbüchern und Direktor, ich weiß noch nicht.
00:17:42: Regisseur?
00:17:43: Ja,
00:17:43: Regisseure!
00:17:44: Das ist wie ein Schwedisch-Regisseur.
00:17:48: Ich habe viele Diskussionen.
00:17:51: Manchmal wollen sie ein bisschen zuviel verändern und dann gefällt mich das nicht so viel weil es wichtig ist dass die Spiritus, das Gefühl vom Buch immer bleibt.
00:18:04: Aber ich verstehe natürlich, dass man kann nicht vierhundert Seiten von einem Buch völlig mitnehmen in einer Verfilmung.
00:18:13: Das geht natürlich nicht!
00:18:14: Es gibt sehr viel, das muss man lassen.
00:18:18: Für mich ist es sehr wichtig, wenn man diese Verfilmungen anguckt, sondern es gibt viel bekommen, ja so war er es.
00:18:29: Das Buch ist immer da Und es dauert ziemlich, es nimmt ziemlich viel Zeit.
00:18:35: Also die Dreherbischen sind manchmal zweihundert, dreihundert Seiten.
00:18:40: Es ist nicht wie ein Buchseite aber es ist sowieso ziemlich viel zu lernen.
00:18:43: und dann soll man notes sagt man also ich mache, schreibe alles was ich denke und dann haben wir einen Meeting usw.
00:18:55: Es nimmt ziemlich sehr viel Zeit für mich.
00:18:57: Das glaube ich wird in Aure direkt vor Ort?
00:19:00: gedreht, also im Skigebiet wo du auch wohnst?
00:19:05: Wo du auch ein Wohnzitz hast.
00:19:06: Nein die sind da, sie haben zwei Mal einen ganzen Hotel gemietet und sie sind in diesem Hotel vier Monate geblieben.
00:19:19: So alles ist in Ordnung.
00:19:23: Und das finde ich... Für mich ist das sehr, sehr wichtig.
00:19:27: Ich denke, dass die Atmosphäre von Ora so wichtig ist und eigentlich ist Ora der dritte Protagonist meiner Büchern.
00:19:38: Es gibt Hannah, es gibt Daniel und es gibt Ora als Ort, dass sie sehr wichtig sind.
00:19:42: Und ich würde wirklich nicht ... Ich konnte es nicht akzeptieren wenn Sie ... Also wenn das ... Studio zu mir gesagt hätte, dass wir das in Stockholm verfilmen und dann werden wir in ein Studio.
00:20:00: Und dann machen die vielleicht einige schöne Bilder von dort.
00:20:08: Dann hätte ich wahrscheinlich Nein gesagt zu den ganzen Projekten.
00:20:13: Das heißt, man muss die Kälte erlebt haben um das wirklich... Ja
00:20:16: und weil es ist auch nicht nur die Ohre.
00:20:19: Meiner Meinung nach muss man auch ein bisschen Respekt für Ohren, die Ort- und auch die Bevölkerung zeigen.
00:20:28: also es bedeutet ja sehr viel wenn... Also die Produktion Team ist ungefähr vierzig Leute die Schauspieler und die Extras.
00:20:41: So, das bedeutet ja sehr viel für einen kleinen Ort, wenn vierzig bis sechzig Leute vermieten ein ganzes Hotel.
00:20:49: Sie bleiben da für vier Monate.
00:20:51: Sie brauchen ... sie müssen etwas essen, sie müssen Autos mieten... Also es bedeutet ziemlich viel, wenn sie so lange in den Ohren bleiben.
00:21:02: Und meine Meinung nach ist das ein Zeichnen!
00:21:07: Man kann Man kann wirklich zeigen, die Bevölkerung, dass wir wollen nicht ein Stockholz-Produktion machen.
00:21:15: Sondern hier ist es wirklich echt!
00:21:17: Es ist eine echte Verfilmung und wir wollen die Atmosphäre behalten.
00:21:22: Und ich will wirklich sehen, das ist eine Ohrproduktion.
00:21:30: Wir hatten schon ein bisschen über die Beziehungen in deinem Roman gesprochen.
00:21:35: Das ist aber nicht ... Das ist ein Thema sozusagen, worum es geht.
00:21:40: Du bringst in jedem deiner Krimis auch immer etwas ... Ein Blick auf ein soziales, auf ein kritisches Thema.
00:21:47: bei kalt und still war das eine Putzfrau gewesen die in Menschenhandel involviert war und bedroht war davon.
00:21:55: Bei tiefem Schatten ging es um Gewalt in der Ehe und um religiösen Fanatismus.
00:22:00: Blutbuse waren's Grundstücksspekulationen wenn ich mich richtig erinnere.
00:22:05: Worum geht es jetzt?
00:22:06: in Gnadenopfer?
00:22:07: Hat das auch wieder so ein großes soziales Überthema.
00:22:11: Ja, also es geht um alte Leute, die sind ermordet, ein nach ein und man glaubt dass es kann sein, dass der Mörder ist, jemanden ist angestellt bei dem... Was heißt da Staffeldienst?
00:22:32: Beim Pflegedienst!
00:22:34: Entschuldigung, Pflegedienst.
00:22:36: Das ist schwierig zu sagen für jemanden.
00:22:44: Und ich wollte zeigen, dass die Pflegerdienste in Schwierdern manchmal sehr schlecht ist.
00:22:52: Meine Eltern sind gestorben.
00:22:54: In den vergangenen Jahren ist meine Mutter gestorbt und in den vergangenen Jahren ist mein Vater mitgestorben Und sieben, achtzig.
00:23:02: Beide haben natürlich Pflege gedient gehabt.
00:23:05: Es gibt natürlich fantastische Leute, die arbeiten für den Pfleger.
00:23:08: Aber es gab auch furchtbare Menschen ... Die kamen, sie hatten keine Ahnung und waren zu jung.
00:23:15: Manchmal hatte meine Mutter zehn verschiedene Leute in eine Woche.
00:23:19: Also das ging überhaupt nicht!
00:23:21: Einmal ist meine Mutter sogar.
00:23:24: Es kam mein junger Mann, er war vielleicht einundzwanzig und er hat meine Mutter gesagt, möchten Sie etwas zu trinken?
00:23:30: Und meine Mutter hat gesagt ja ich hatte gerne eine Tasse Tee.
00:23:33: Und echt hat er gesagt wie macht man das?
00:23:39: Und dann hat er sich gesagt um Gottes Willen, man kocht Wasser!
00:23:43: Und dann nimmt man einen Teaberg und dann hat der Plastische Thermosflasche von meiner Mutter genommen werden.
00:23:52: Und auch die... Was heißt da auf der Erinnerung?
00:23:56: Ja, zum Herz!
00:23:58: Das bedeutet also plastisch... Also du kannst nicht eine plastische Thermosflasche auf dem Herz stellen, das versteht doch jeder aber nicht... Also das ist nur ein Beispiel.
00:24:10: So ich meinte, ich wollte euch sagen dass es sehr schwierig wenn man so alt ist.
00:24:14: Man ist ganz schutzlos, man lebt allein, man isst sehr allein und Und dann kommen verschiedene Leute und man hat keine Ahnung, was heißen sie.
00:24:24: Wer ist das?
00:24:25: Kannst du dich vorstellen, wenn du Vier- und Achtzig ist und du möchtest einen Dusch nehmen und ein junger Mann, dass du nie gesehen hast, nie getroffen hast soll dir helfen?
00:24:36: Das ist ja furchtbar!
00:24:38: Und irgendwie kam diese Geschichte mich vor.
00:24:42: und außerdem ist es so, dass in Ora, in diesem Jämtland machen die Leute die Türen nicht zu, also in all den Häuser sind geöffnet.
00:24:53: Und das bedeutet natürlich, dass alle Leute können darin gehen auch jemand mit sehr böse Absichtern.
00:25:03: und so hat diese Geschichte angefangen mit genauer Opfer was passiert wenn du so alt ist, schutzlos ist und jemand mit bösen Absichten kommt zu deinem Haus?
00:25:16: Da es wieder... Die Ideen wie mit dem Sessellift sozusagen, die zu der kommen aus den alltäglichen Situation.
00:25:24: Ja es ist sehr oft für mich so dass ich sehe etwas also ein Bild kommt mich vor und so fängt eine Geschichte an.
00:25:36: in diesem Fall habe ich einen Auto mit einem Logotype für ein Pflegedienst gesehen Und so hat es angefangen.
00:25:49: Schweden hat ja eine Tradition von Krimis, die auch immer etwas sozialkritisches mit sich bringen.
00:25:58: Siehst du dich da in so einer Tradition mit drin?
00:26:02: Hast Du Vorbilder vielleicht aus der schwedischen Krimitradition?
00:26:06: Ja also das ist richtig!
00:26:09: Es geht ja unglaublich viel gute Krimiautoren in Schweden.
00:26:14: Und glücklicherweise sind wir alle Kollegen und gute Freunde, also ich kenne fast aller schädliche Krimia-Autorern.
00:26:22: Und manchmal nehmen wir ein Tasse Café oder wir essen... Also wir gehen zum Abendessen oder zum Restaurant zusammen.
00:26:33: Ich würde sagen es ist nicht zu viele Konkurrenz sondern Kollege eine Atmosphäre von Kollegen.
00:26:42: Hast du Vorbilder oder hast du Inspiration gehabt von Sachen, die du gelesen hast?
00:26:51: Ja also es gibt einer der wirklich ist dass ich ihn unglaublich beeindruckend.
00:26:59: das ist Elisabeth George.
00:27:01: Das erste Kremie was ich gelesen habe war ein Kremien von Elisabet George und Sie war tatsächlich auf den Buchmesse in Göteborg im September.
00:27:14: Und sie saß, ich ging zu einem Restaurant und sie war auf einer anderen Tisch ganz hinten näher.
00:27:19: aber ich war so Starstruck dass ich konnte nicht... Ich wollte hallo sagen!
00:27:25: Aber ich hatte was zu feigen.
00:27:28: Ich hatte nicht die Mut zu sagen Hallo!
00:27:30: Ich bin auch Krimialkorin.
00:27:33: Ich bin ein großer große... Was heißt da?
00:27:37: Bewunder Ja, fan.
00:27:40: Aber nein!
00:27:41: Also die ganze Arbeit habe ich gerade... Ich hätte etwas sagen können.
00:27:44: Okay also
00:27:46: auch Autorinnen können zu Schüchtern sein?
00:27:49: Ja
00:27:49: ja, Big Time.
00:27:52: Ohne Zweifel.
00:27:54: Aber sie war ... für mich war es unglaublich, als ich dich im Buch von Elizabeth Joe gelesen hatte.
00:28:01: Ich hatte ... ich war in sechs und dreizehig und früher hatte ich nie Kremis gelesen.
00:28:05: Ich hat keine Ahnung.
00:28:07: kam diese Buch und es war wie ein Tür, dass jemand hatte einen Tür geöffnet zu einer neuen Universum.
00:28:19: Unglaublich!
00:28:19: Fantastisch!
00:28:20: Ich habe das erste Buch gelesen und dann habe ich alles was ich finden konnte, die kauft von Elizabeth George und dann alles was sich von Henning Mankel gefunden konnte.
00:28:32: Das auch ja war eine große große schwirdische Outlook Und so hat das alles angefangen.
00:28:39: Mittlerweile, wie schon gesagt, unfassbare Bestseller-Autorin.
00:28:43: nicht nur in Schweden gibt es ein Rezept.
00:28:46: Hast du einen Tipp?
00:28:48: Wie man einen Bestsella schreibt?
00:28:50: hast du eine Formel?
00:28:54: Also wenn ich so ein Reset hätte dann wäre ja... Das Leben ist fantastisch, nicht wahr?
00:29:02: Ich habe wirklich kein... das Einzige was ich sagen kann und was ich empfehle wenn ich manchmal Fans treffe und sie fragen wie soll man Atoren werden.
00:29:15: Wie soll man machen?
00:29:16: Das Einzigen was ich zeigen kann ist erstmal du musst viel zu lesen also du musst andere Bücher lehren viel zu läsen und es muss überhaupt nichts krimi sein.
00:29:26: Es kann alles sein historische Romanien Bibliografie, also alles was du dich vorstellen, wenn lesen muss man und dann muss man schreiben.
00:29:36: Also wie ich an mich infriere sagte, man muss schreiben.
00:29:40: es ist so gewöhnlich dass Leute sagen ah!
00:29:42: Ich habe versucht und ich habe fünfzig Seiten geschrieben.
00:29:45: oder einholen wir und dann ist das stopp, dann geht das nicht mehr.
00:29:49: und da sage So ist es für mich auch, aber ich schreibe sowieso.
00:29:53: Weil ich weiß dass alles was ich geschrieben habe das kann nicht verändern und ich kann es besser machen.
00:30:01: Ich kann es durchschreiben und besser machen.
00:30:05: Aber wenn ich nichts geschrieben habe Wenn ich nichts getan habe Was soll ich verbessern?
00:30:12: Das ist mein Rat Lesen und Schreien
00:30:17: Den Mamo-Block erst mal hinstellen bearbeiten.
00:30:23: Und
00:30:23: außerdem, als ich sagte früher es ist man muss doch verstehen dass man braucht viele viele Stunden.
00:30:32: Man
00:30:32: macht das nicht von ein Stunde hier in zwei Stunden sondern also es ist an Arbeit und man muss wirklich sehr viel Disziplin haben.
00:30:42: Also es gibt nicht diese Traum inspirierte Autoren.
00:30:48: Meine Meinung nach geht es vielleicht zehn Prozent um Inspiration und neunzig Prozent von Disziplinen.
00:30:59: Das ist wahrscheinlich was, was man vom Jurastudium und von der Jurararbeit sehr gut mitnehmen kann.
00:31:05: ins Autoran da sein?
00:31:07: Ja, kann sein!
00:31:08: Kann sein.
00:31:09: aber alle meine Freunde die wirklich erfolgreich sind sie machen das genau wie ich.
00:31:16: Sie sitzen, also sie sind mit ihre Computer immer da.
00:31:23: Sie arbeiten lange, lange Tage Wochenenden und im Urlaub und spät am Abends oder frühmorgens.
00:31:33: Es gibt kein Freilunch sagt man in Englisch.
00:31:38: Ich
00:31:39: glaube man versteht es.
00:31:40: Ja?
00:31:41: Es gibt nichts umsonst sagt man, sagt man glaub ich im Deutschen.
00:31:46: Letzte Frage, die sich unsere Hörerinnen und Hörern wahrscheinlich stellen.
00:31:49: Wie kommt es, dass du so gut Deutsch sprichst als Schweden?
00:31:54: Danke!
00:31:55: Jetzt weiste ich vieles.
00:31:57: Ich mache so viele Grammatische.
00:32:00: Bitte um Entschuldigung.
00:32:01: Ich denke nicht, das ist speziell so gut deutsch.
00:32:06: Die Ursache, dass ich es durchstudiert habe ist das Ich habe Verwandte in Berlin.
00:32:10: Ich habe viel Familie in Berlin.
00:32:12: so seitdem ich sehr jung war, zehn zwölf bin ich immer nach Berlin gefahren mit meiner Großmutter und wir haben meine Tante mein Onkel besucht.
00:32:24: später habe ich ihn in Berlin studiert und damals wohnte ich bei meinen Tanten Onkel.
00:32:30: Und jetzt hab' ich ein Partnerkind in Berlin also meine.
00:32:36: Die Söhne von meine Tante und Onkel haben Kinder gehabt.
00:32:39: Und eine der Wähler ist jetzt mein Partner.
00:32:45: Deshalb spreche ich Deutsch.
00:32:46: Ich bin nach Deutschland gefahren, mindestens ein oder zweimal pro Jahr seitdem ich sehr jung
00:32:53: war.".
00:32:54: Man hört es!
00:32:55: Liebe Wiewecker, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.
00:32:58: Vielen Dank für die tollen Antworten und das schöne Gespräch.
00:33:01: Danke schön.
00:33:08: Gnadenopfer von Wie Wecker.
00:33:10: Stehen ist gerade bei DTV erschienen, hat fourhundert sechsenneunzig Seiten und kostet dreiundzwanzig Euro.
00:33:17: In der nächsten Folge des Bücher-Podcasts hören Sie ab kommenden Sonntag ein Gespräch aus dem Literaturhaus in Frankfurt zwischen der Autorin Jaka Kupsova und der FAZ-Redakteurin Melanie Mühl.
00:33:29: Sie sprechen über Jaka Kubsovas Buch im Licht des neuen Tages.
00:33:34: Mich, Maria Wiesner hören sie Anfang Dezember wieder.
00:33:37: Dann mit einem Debüro-Mahn der sich geschickt an Fantasy-Elemente heranwagt.
00:33:43: Diese aktuelle Folge des Bücher-Podcasts haben Kevin Gremmel und David Broklerer produziert.
00:33:49: Vielen Dank an die beiden Kollegen!
00:33:51: Und natürlich auch Ihnen liebe Hörerin, lieber Hörer vielen Dank fürs Zuhören bis bald.