FAZ Bücher-Podcast

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Ein Raum für Ada, keine Möbel für Adam

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Viele Bücher auf dem Zettel, einige auf dem Schreibtisch, ein paar auf dem Nachttisch: Andreas Platthaus, Literaturchef der F.A.Z., gibt einen Ausblick auf das Bücherfrühjahr. Ein Gespräch über große Namen wie Martin Mosebach, Christian Kracht und Ulrich Peltzer, über vielversprechende Romane von Sharon Dodua Otoo oder Jenny Offill, über Orwells Allgegenwart, Kerrs Korrespondenzen, kuriose Titel und die Lust auf Lyrik.

Deutschland ist nicht gut darin, zweite Chancen zu geben

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Homeoffice, Homeschooling, Lockdown: Haben sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen und Männern in der Corona-Krise einander angenähert? Die Soziologin Jutta Allmendinger über einen Rückfall, notwendige Schritte und ihr neues Buch. Und unser Januar-Literaturrätsel.

Sonderfolge: Paul Maar und seine Erinnerungen „Wie alles kam“

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Paul Maar, den Freunden des Kinderbuchs seit Generationen nicht nur als Erfinder des Sams bekannt, hat seine Lebenserinnerungen geschrieben – und das Buch „Roman meiner Kindheit“ genannt. Das dörfliche Leben im Krieg, die Rückkehr des Vaters, der die Kinder mitnimmt zurück in die Stadt und die Sensibilität und Zartheit des Sohns als Schwäche bekämpft, der Junge, dem seine Phantasie und Vorstellungskraft dabei helfen, sich vor der Realität zu schützen: Mit ungezwungener Wahrhaftigkeit bricht Paul Maar die heile Welt seiner Kinderbücher auf.

Am 7. Dezember war Paul Maar im Frankfurter Literaturhaus eingeladen, „Wie alles kam“ vorzustellen. Aus Gründen der Corona-Pandemie konnte der Abend leider nur als Zoom-Konferenz stattfinden. Das Publikum und auch die Gesprächspartner waren lediglich über das Internet miteinander verbunden.

Benno Hennig von Lange vom Literaturhaus Frankfurt führt in den Abend ein. Es moderiert Uwe Ebbinghaus, es musiziert Wolfgang Stute.

„Wie alles kam. Roman meiner Kindheit“ von Paul Maar ist bei S. Fischer erschienen, hat 304 Seiten und kostet 22 Euro.

Höchste Zeit, dass die Milliardärin kommt!

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Es sind zwei Theaterstücke Dürrenmatts, die den Schweizer Schriftsteller auch hundert Jahre nach seiner Geburt im Kanon der hiesigen Schullektüre halten. Auch, wer keine oder keine guten Erinnerungen an „Der Besuch der alten Dame“ oder „Die Physiker“ hat, kann jetzt eine Entdeckung machen. Ob mit der neuen siebenhundert Seiten starken Biographie von Ulrich Weber oder doch eher mit den Erzählungen von Dürrenmatt selbst, verrät Simon Strauß im Gespräch.

Folge 16: Gefühle – oh, die hab ich

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Was finden wir an und in den Gedichten der Nobelpreisträgerin Louise Glück? Wie denkt man sich eine Weihnachtsgeschichte aus? Was hat das Literaturjahr 2020 gebracht? Gespräche mit Dietmar Dath und Zsuzsa Bánk in der Dezember-Ausgabe des Bücher-Podcasts.

Sonderfolge: Volker Weidermann und sein Buch „Brennendes Licht – Anna Seghers in Mexiko“

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Im Nationalsozialismus wurden die Bücher von Anna Seghers verboten und verbrannt. Erst im Jahr 1941 konnte die Schriftstellerin mit ihrer Familie nach Mexiko fliehen. Hier lebt sie, als ihr Roman „Das siebte Kreuz“ und seine Verfilmung sie weltberühmt machen, hier kommt sie beinahe bei einem Verkehrsunfall ums Leben und muss lange im Krankenhaus bleiben, von hier aus kämpft sie weiter gegen den Faschismus.
Volker Weidermann, jahrelang Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und inzwischen Literaturkritiker des „Spiegels“, hat den Exiljahren der Schriftstellerin sein neues Buch „Brennendes Licht – Anna Seghers in Mexiko“ gewidmet. Am 2. November hat er im Frankfurter Literaturhaus daraus gelesen – und mit Tobias Rüther darüber gesprochen.

„Brennendes Licht – Anna Seghers in Mexiko“ von Volker Weidermann ist im Aufbau Verlag erschienen, hat 186 Seiten und kostet 18 Euro.

Sonderfolge: "Staunend seh ich dich an" – Ein Abend für Friedrich Hölderlin

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Dichter, Liebender und Revolutionär, Naturfreund, Fußwanderer und schließlich 36 Jahre lang Gast im Turm des Schreinermeisters Zimmer: 250 Jahre nach seiner Geburt sind Hölderlins Leben und Werk von Auslegungen, Zuschreibungen und Mythen begleitet bis hin zu biographischen Dichtungen nachgeborener Autoren. Am 20. September lieh Christian Brückner an einem „Abend für Friedrich Hölderlin“ den Texten des Dichters unverwechselbare Stimme, Tilman Spreckelsen stellte sie in den Kontext einer an Umbrüchen reichen Epoche.

Folge 14: Schlechte Zeiten für Messeflaneure

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"Annette, ein Heldinnenepos": Was für ein Buch hat gerade den Deutschen Buchpreis gewonnen? Und wer ist seine Autorin Anne Weber? Andreas Platthaus über eine mutige Entscheidung, eine ungewohnte Lektüre – und seine Erwartungen an die "Special Edition" der Frankfurter Buchmesse. Was heißt es, wenn Malin Lindroth die Gestalt der "alten Jungfer" wieder entdeckt und neu beansprucht? Melanie Mühl hat ihr Buch "Ungebunden" gelesen. Drei Fragen an Anja Kampmann und ein Literaturrätsel komplettieren die Oktober-Folge.

Sonderfolge: Benjamin Quaderer und sein Roman „Für immer die Alpen“

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Ein Waisenkind wird Treuhänder einer Stiftungsbank in Liechtenstein, versucht, den Fürsten zu erpressen, löst schließlich mit der Weitergabe von Kundendaten einen Steuerskandal erstaunlicher Dimension aus und wird zum Staatsfeind Nummer eins: In seinem Debütroman „Für immer die Alpen“ greift Benjamin Quaderer die wahre Begebenheit auf und verwandelt sie in eine schier unglaubliche Geschichte – und zwar im selbsterfundenen Genre des Schelmen-Thrillers.

Im Frankfurter Literaturhaus hat der Liechtensteiner Schriftsteller am 9. September aus seinem Buch gelesen – und mit Jan Wiele darüber gesprochen.

„Für immer die Alpen“ von Benjamin Quaderer ist im Luchterhand Literaturverlag erschienen, hat 592 Seiten und kostet 22 Euro.

Über diesen Podcast

Im Bücher-Podcast der Frankfurter Allgemeinen Zeitung geht es um Neuerscheinungen und Klassiker, um Schriftsteller und um Eigenheiten des literarischen Lebens und Lesens.

von und mit Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ

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