Zwischen Schweigen und Angst: Sophie Sumburane über den letzten Serienmörder der DDR
Oktober 1989 in einem Dorf in Brandenburg. Die Sonne scheint noch warm. Die Freundinnnen Gabi und Hedi nutzen die letzten Sonnenstrahlen, um im See baden zu gehen, als ihnen ein Typ auffällt, der sie vom Ufer aus anstarrt. Er ist groß, blond und trägt seltsame Hosen. Kurz darauf wird in einem Bungalow in der Nähe eine Frau ermordet. Das Dorf ist in Aufruhr. Nicht nur die beiden Freundinnen haben Angst. Alle Frauen in der Umgebung fürchten sich. Dann fällt fünfzig Kilometer weiter östlich die Mauer - aber die Morde gehen weiter.
Sophie Sumburane hat sich in ihrem Kriminalroman „Keine besonderen Auffälligkeiten“ ein wahres Verbrechen aus den letzten Minuten der DDR vorgenommen. Sie nimmt dabei vor allem die Leute in den Blick, deren Leben eine solche Untat verändert.
Wie geht man damit um, wenn im eigenen Dorf ein Mord geschehen ist? Wie lebt man weiter nach dem Schock? Was passiert, wenn obendrein gerade der Staat untergeht und fehlende Polizeistrukturen Ermittlungen erschweren? Und wie macht man daraus eine Geschichte, die die Opfer respektiert? Über all das reden wir in dieser Folge des Bücherpodcasts mit der Autorin Sophie Sumburane.
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